So geht’s: Webhosting

Aktualisiert am: 25. Juni 2020 * Lesezeit: ~ 3 Min.

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Private Cloud-Speicher und Webseiten können mit einem eigenen Webspace problemlos realisiert werden – vorausgesetzt, die Funktionsweise und die benötigten Leistungen eines Hosters sind bekannt.


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Natürlich kann eine Internetseite auch ohne einen eigenen Webspace umgesetzt werden, hierfür gibt es spezielle Anbieter. Allerdings sind diese Lösungen in ihrem Funktionsumfang nur sehr eingeschränkt. Webhosting mit SSD Webspace bietet hier zum Beispiel wesentlich mehr Möglichkeiten. Wie Webhoster im Detail funktionieren und welche Leistungen empfehlenswert sind, zeigt der folgende Beitrag.

Webhosting – Was ist das überhaupt?

Webhosting könnte mit einem eigenen Stück des Internets verglichen werden. Um diesen Platz im Internet zu bekommen, braucht man den Zugriff auf einen Server, also einen Rechner, der kontinuierlich über die gleiche Adresse erreichbar ist. Webhoster, die auch als Provider bezeichnet werden, vermieten diese Server.

Die Server machen es dann möglich, Speicherplatz und spezielle Dienste zu nutzen. In der Regel ist es natürlich so, dass kein kompletter Server gemietet wird, sondern nur verschiedene Services und der jeweilige Webspace. Auch in den günstigsten Tarifen sind in den Services normalerweise FTP, E-Mail, eine Domain und Webserver enthalten.

Welche Dinge können bei einem Hoster gemietet werden?

Die Bandbreite der Dinge, die gemietet werden können, ist sehr groß. Gemietet werden können ganze Rechner, virtuelle Server oder auch nur Speicherplatz und Service. Für Anfänger im Webhosting, kleine Webseiten oder Privatpersonen, ist es in der Regel nicht nötig, virtualisierte oder echte Rechner zu mieten.

Natürlich ist der Leistungsumfang bei einem Dedicated Server, also einem echten oder virtuellen Server, wesentlich größer, allerdings müssen hier auch E-Mails, Webserver und weitere Einstellungen in Eigenregie vorgenommen werden. Außerdem sind die Preise wesentlich höher als bei den herkömmlichen Angeboten, die aus Services und Speicherplatz bestehen.

Diese Services eines Webhosters sind wichtig

Der Webserver bildet stets die Basis des Hostings. Ohne diesen könnte keine Internetseite veröffentlicht werden. Handelt es sich um eine dynamische Webseite, wie beispielsweise ein WordPress-Blog, dann haben Nutzer zwei unterschiedliche Möglichkeiten:

Systeme für Anfänger bietet oft die Funktion, eine Webanwendung wie WordPress mit nur einem Klick ganz unkompliziert zu aktivieren. Wenn dies nicht im Angebot des Hosters zu finden ist, werden zwei Dinge benötigt. Zum einen eine MySQL-Datenbank sowie eine PHP-Unterstützung. Bietet der Hoster Datenbank- und Webserver sowie PHP an, können bereits eine Vielzahl von Webanwendungen mit diesem betrieben werden.

Ebenfalls wichtig sind das sogenannte Transfervolumen und die Speicherkapazitäten. Mittlerweise verzichten viele große Hostinganbieter allerdings bereits auf eine Begrenzung oder haben diese schon sehr großzügig gestaltet.

Für Anfänger sind im Grunde alle Merkmale und Services, welche über diese genannten hinausgehen, zu vernachlässigen. Die einzige Ausnahme ist der Fall, wenn eine neue Webseite bereits bei ihrem Start mit mehr als 10.000 Besuchern pro Tag rechnet. Dann muss auch die jeweilige Performance im Blick behalten werden. Allerdings geben nicht alle Hoster offen an, welche Arbeitsspeicher und Prozessoren genutzt werden. Dennoch ist dieser Punkt für den Großteil der privaten Anwender von keiner großen Bedeutung.

Eine benutzerfreundliche Verwaltungsoberfläche ist dagegen nicht unwichtig. Besonders für Anfänger ist diese nämlich besonders wichtig, um sich mit der neuen Aufgabe vertraut zu machen. Ein guter Tipp ist es hier, falls es möglich ist, ein wenig auszuprobieren oder auf Erfahrungen anderer Nutzer zu vertrauen. In der Regel sind die Anbieter, die hauptsächlich Endnutzer betreuen, einsteigerfreundlicher als kleinere Spezial-Hoster.


Torsten Seidel

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