Alles Wichtige zu WooCommerce im ÜberblickLesezeit ~ 5 Min.

Beitrag aktualisiert am 10. September 2022

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WooCommerce entstand im Jahr 2011, wovon insbesondere kleine Shops profitierten. Es war ihnen möglich, direkt aus WordPress ihre Artikel zu verkaufen. Bis 2013 hatte das WooCommerce Shop-Plug-in über eine Million Downloads. Ein weiteres Jahr später waren es bereits vier Millionen.


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Die erste WooCommerce Konferenz, an der zahlreiche WooCommerce Entwickler und Onlineshop Betreiber teilnahmen, startete im Jahr 2015. Ziel dieser WooCommerce Konferenzen ist der für beide Seiten profitable Austausch.

Das Unternehmen Automattic übernahm noch im selben Jahr das WooCommerce Plug-in. Offiziell gehört es nun seitdem zu WordPress. WooCommerce erreichte im Jahr 2016 einen Marktanteil von 30 Prozent und mehr als sieben Millionen Downloads. 2017 kam mit WooCommerce 3.0 eine Weiterentwicklung heraus. Teilweise kann WooCommerce mit Shoplösungen mithalten, deren Preise vier- oder fünfstellig sind.

Die Einrichtung

WooCommerce basiert auf WordPress, was die Bedienung bei vorhandenen Kenntnissen in WordPress extrem erleichtert. Es braucht wenige Klicks, um WooCommerce einzurichten. Bei der Erstellung eines Onlineshops mit WordPress kommt es darauf an, in welchen Ländern der Verkauf erfolgen soll. Kenntnisse hinsichtlich der jeweiligen Steuersätze und Versandkosten sind erforderlich.

Die Einrichtung des Onlineshops ist binnen weniger Minuten erledigt. Anschließend lassen sich erste Produkte einstellen. Das Einstellen der Produkte erfolgt wie das Erstellen von Content-Seiten oder Blogartikeln.

Die Performance

Mit Blick auf die Suchmaschinenoptimierung hat die Geschwindigkeit eines Onlineshops an Wichtigkeit zugenommen. Gleiches gilt für einen WordPress-Shop. WooCommerce ist ein imposantes Plug-in, dennoch schlank programmiert. Ein rasantes Shopping-Erlebnis ist das Endergebnis für die Kunden.

Ratsam ist, der Performance Aufmerksamkeit zu widmen. Ist geplant, den Onlineshop hinsichtlich der Funktionalität zu erweitern, sind Plug-ins nötig. In diesem Fall kann es sein, dass diese sich negativ auswirken.

Die Erweiterungen

Derzeit gibt es mehr als 400 Plug-ins für die Open-Source-Software WooCommerce. Mit den nötigen Kenntnissen kann jeder seine eigenen Erweiterungen und Plug-ins entwickeln. In der Regel sind die vorhandenen Erweiterungen und Plug-ins ausreichend.

WooCommerce bietet das Haupt-Plug-in kostenlos an. Für zusätzliche Plug-ins fallen unabhängig von der Größe des Plug-ins Kosten ab 100 Euro an. Die von WooCommerce zur Verfügung gestellten Plug-ins reichen für kleine und mittlere Shops.

Die Vorteile

Das ausschlaggebendste Argument für WooCommerce ist, dass es kostenlos und simpel zu installieren ist. Als vorteilhaft erweist sich die Suchmaschinenoptimierung. WooCommerce unterliegt ständigen Weiterentwicklungen und für WordPress sind eine Vielzahl von Layouts und Themen erhältlich. Die Standard-Version enthält eine Menge Funktionen und erweist sich als beeindruckendes Contentmanagementsystem (CMS). Diese reichen für einen simplen Onlineshop. Positiv zu bewerten ist die große Community, die für einen guten Support sorgt.

Die Nachteile

Als nachteilig erweist sich, dass nicht jedes Warenwirtschaftssystem Unterstützung erfährt. Bei einem umfangreichen Onlineshop mit vielen Artikeln kann es unübersichtlich werden und der Server kann Probleme machen. Um die Rechtssicherheit in Deutschland sicherzustellen, ist es erforderlich, ein Plug-in nachzurüsten.

Die Zukunftsfähigkeit

Deutlich ist, dass sich WooCommerce großer Beliebtheit erfreut. Der Grund ist, dass mit einem kleineren Budget der Einstieg zum Erstellen eines Onlineshops machbar ist. Ein gewisses Wachstum des Shops lässt sich problemlos händeln.

Die Rechtssicherheit

Sich an die gesetzlichen Vorgaben in Deutschland zu halten, ist zwingend erforderlich. Für viele Onlineshopbetreiber kann es schnell äußerst unangenehm werden, wenn kostenpflichtige Abmahnungen ins Haus flattern. Im E-Commerce Bereich gibt es in Deutschland, verglichen mit Amerika und anderen Ländern, strenge Regulierungen und Besonderheiten. Für das für den US-Markt entwickelte WooCommerce gibt es das kostenlose Plug-in WooCommerce Germanized. So lassen sich bedeutsame Shopbausteine ergänzen und die Rechtssicherheit ist gewährleistet.

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