Die besten Tipps rund um die BachelorarbeitLesezeit ~ 4 Min.

Beitrag aktualisiert am 1. Dezember 2022

Die Bachelor-Arbeit ist die erste wissenschaftliche Arbeit, die zu einem akademischen Grad führt. Im Gegensatz zu anderen Hausarbeiten im Laufe des Bachelorstudiums, macht die Abschlussarbeit mit 12 Credit-Points einen wichtigen Teil aus. In der Regel steht den Studierenden eine dreimonatige Bearbeitungszeit nach Anmeldung der Bachelor-Arbeit zu. Damit der Start ins Berufsleben oder in den Master mit einem guten Abschluss gelingen kann, muss die Arbeit gut geplant und organisiert sein.

Die richtige Wahl von Thema und Betreuer

Bevor ein Studierender sich mit seinem Wunschthema beim Prüfungsamt meldet, muss er einen Betreuer, auch Erstprüfer genannt, vorweisen können. Mit dem Erstprüfer werden mögliche Themen zur Arbeit besprochen und erst nachdem der Betreuer sein Einverständnis gegeben hat, darf das Thema angemeldet werden. Der Studierende bespricht zudem mit dem Betreuer, welcher Dozent sich als Zweitprüfer eignet. Eine einfache Möglichkeit, den passenden Betreuer zu finden, ist ein Blick auf die Studiengangsseite, auf der alle Dozenten mit ihren Forschungsthemen gelistet werden. Die grobe Richtung des Themas sollte stehen, bevor der passende Erstprüfer gesucht wird.


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Stressfrei durch die Arbeitsphase

Jeder Studierende ist sich bewusst darüber, wie wichtig seine Abschlussarbeit ist und damit einher geht ein gewisser Druck, der durch eine gute Zeiteinteilung reduziert werden kann. Für eine Bachelor-Arbeit stehen in der Regel 12 Wochen zur Verfügung. Die Recherche sollte, je nach Thema, ungefähr vier Wochen betragen und verschiedene Quellen beinhalten. Für die Überarbeitung und das Gegenlesen von Freunden und Familie sollten ebenfalls mindestens zwei bis drei Wochen eingeplant werden. Somit bleiben für den eigentlichen Schreibprozess höchstens fünf Wochen. Eine feste Schreibroutine mit festgelegten Zeiten ist unumgänglich, ebenso ein ruhiger und handyfreier Arbeitsplatz.

Richtiges Recherchieren und Auswerten

Je nachdem, in welchem Fach die Arbeit geschrieben wird, sollten verschiedene Quellen angewendet werden. Dazu zählen Fachzeitschriften und Fachbücher, aber auch Interviews, Reliqiuen, Fotoalben und Dokumentarfilme. Einen guten Überblick über verfügbare Quellen bieten die Universitätsbibliothek, Dozierende und häufig auch das eigene Umfeld. Wichtig ist, dass alle verwendeten Quellen aufeinander bezogen werden können. Für jedes Kapitel sollten mehrere zusammenpassende Quellen verwendet werden, die zuvor ausgewertet werden müssen. Was ist die Hauptthese des Autors und mit welchen Argumenten und Beispielen wird dies untermauert? Wer unterstützt diese These und wer widerspricht? Alle Blickwinkel sollten sachlich betrachtet und aufgezeigt werden.

Blickfang Einleitung: mit einem perfekten Start in die Bachelor-Arbeit

Die Einleitung gibt einen Überblick über die gesamte Arbeit. Welche Autoren und Quellen werden verwendet und was sind die jeweiligen Hauptaussagen? Wie lässt sich das festmachen und welche Methoden werden vom Studierenden genutzt? Der erste Satz ist entscheidend, er sollte also gut durchdacht und mehrfach umformuliert werden. Er dient sozusagen als Aufhänger, bekannte Zitate, eine Frage oder ein auffälliges Statement eignen sich dafür am besten. Zudem muss in der Einleitung prägnant zusammengefasst werden, wovon die Arbeit handelt. Wichtig ist außerdem, dass der Studierende seine These und sein Ziel nennt.

Mit den richtigen Softwares zu besseren Ergebnissen

In der heutigen Zeit werden für die meisten Bachelor-Arbeiten feste Seitenzahlen mit einzuhaltenden Formalien genannt. Es kann jedoch auch sein, dass, wie beispielsweise an einigen britischen Universitäten, eine Fakultät eine feste Wortzahl vorgibt. Wenn das Schreibprogramm nicht über die Funktion des Wörterzählens verfügt, kann der Studierende über die Google-Suche „Wörter Zählen Online“ kostenlos eine Software finden. Zudem lohnt es sich, für die Bachelor-Arbeit die Software des aktuellen Dudenkorrektors herunterzuladen, denn die meisten Schreibsoftwares können viele Fehler in Grammatik, Zeichensetzung und Rechtschreibung nicht erkennen.

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