Shopware 6 – das ist neu

Aktualisiert am: 28. August 2019 * Lesezeit: ~ 2 Min.

Shopware zählt seit Jahren zu den populärsten Shopsystemen in Deutschland sowie im deutschsprachigen Raum allgemein. Es handelt sich dabei um ein Software-System, welches die einfache Erstellung eines Online-Shops ermöglicht. Seit 2010 ist das im Jahr 2003 in Schöppingen entwickelte System Open-Source. Mit der neuen Version 6 wandelt das Programm sich einen Schritt mehr vom klassischen Shop-System, hin zum E-Commerce-System mit API-First-Ansatz. Nutzer von Shopware 6 sind also bestens für die Zukunft gerüstet. Doch welche Neuerungen hat die Version 6 zu bieten?

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Völlig neues Fundament

Zunächst einmal besteht der Shopware-Core der neuen Version auf einer komplett neuen technologischen Basis. Somit soll laut Hersteller ein zukunftsfähiges und belastbares Fundament zur Verfügung stehen, um unterschiedliche E-Commerce-Szenarien zu ermöglichen. Entwickler sollen sich schnell in die Shopware-Welt zurechtfinden, auch Rapid-Prototyping soll möglich sein. Einfache Anpassungsmöglichkeiten sind auch ohne Vorkenntnisse möglich, zudem steht wieder einmal der Open-Source-Gedanke im Mittelpunkt des Systems.

API-First – vor allem für Drittanbieter interessant

API-First bedeutet zunächst einmal, dass ein System leichter in andere Systeme integriert werden kann. Damit kommt Shopware einem lange gehegten Community Wunsch entgegen. Die Architektur von API-First kompatibler Software kann zudem in hohem Maße flexibel erweitert werden. Alle Bereiche des Shops sind somit auch über eine API ansprechbar und bedienbar. Dies ist beispielsweise auch für Drittanbieter interessant, die Prozesse nun innerhalb des Programms automatisieren können. Zentrales Element des API-First-Ansatzes ist die unkomplizierte Einbindung unterschiedlichster Verkaufskanäle, der sogenannten Sales Channels. Auch IoT-, Voice- oder Conversional Commerce-Anbindungen sind möglich.

Neuerungen auch in der Community

Die Open-Source Community kann sich ebenfalls über Neuerungen freuen. Die Community Edition von Shopware bleibt auch in Version 6 erhalten. Durch die neue MIT-Lizenz bekommen vor allem Entwickler zusätzliche Freiheiten. Die Shopware 6 Administration basiert zu einem Großteil auf Community-Feedback. Shopware verfolgt damit weiterhin eine Politik der absoluten Transparenz.

Neue Features

Unter den neuen Funktionen stechen vor allem die Erlebniswelten und der Rule Builder dar. Mit den Erlebniswelten lässt sich jede einzelne Seite des Shops individuell gestalten. Das gilt tatsächlich auch für jeden einzelnen Verkaufskanal. Dadurch wird es nicht nur möglich den Shop individueller, sondern vor allem auch übersichtlicher zu gestalten. Der Rule Builder hingegen ermöglicht es Shopware ganz speziell an die eigenen, individuellen Prozesse anzupassen. Die Funktion ermöglicht es, Regeln und Bedingungen festzulegen, welche die im Shop zur Verfügung stehenden Daten definieren. So kann man beispielsweise Abhängigkeiten wie Versand nach Kundendaten, Zahlung nach Produktkategorie oder Rabatte nach Wochentagen festlegen. Dies soll vor allem Erleichterungen für Shopbetreiber bringen, die sich nicht mit komplizierten Prozessanpassungen aufhalten, sondern sich voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren möchten.

Seit Juni dieses Jahres ist Shopware 6 erhältlich, bereits Ende des Jahres soll das erste Update erfolgen. Für weiterführende Informationen zu den Neuerungen von Shopware 6 kann man unter folgendem Link erfahren, was die erfahrene Shopware Agentur IntoCommerce über Shopware 6 und die neuen Features schreibt.


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