TYPO3 vs. WordPress: Worin liegen die Unterschiede?Lesezeit ~ 3 Min.

Beitrag aktualisiert am 1. März 2021

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Ein CMS ermöglicht es Unternehmen, ohne großen Aufwand eine ansprechende Webseite oder sogar einen Online-Shop zu gestalten. Pflege und Erstellung der Inhalte gestalten sich dabei äußert einfach, sodass keine speziellen Programmier- oder Fachkenntnisse benötigt werden.


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Für eine professionelle Umsetzung und Individualisierung profitieren Unternehmen dennoch von Unterstützung einer professionellen Agentur. Eine auf TYPO3 spezialisierte Agentur kann beispielsweise über das TYPO3 Agentur-Verzeichnis gefunden werden, das mehr als 2.200 Agenturen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland beinhaltet. Die beliebtesten CMS bilden TYPO3 und WordPress. Wo die genauen Unterschiede zwischen den beiden Systemen liegen, erklärt der folgende Beitrag.

Die Plugins

WordPress besticht durch den Vorteil, dass eine nahezu unendliche Auswahl an Plugins zur Verfügung steht, um die Themes individuell anzupassen. Durch diese werden die Webseiten in hohem Maße aufgewertet und viele unverzichtbare Funktionen integriert.

Die Erweiterungen für TYPO3, die als Extensions bezeichnet werden, fallen dagegen weniger umfangreich aus. Allerdings verfügt das System in seiner Basisversion bereits über vielfältige Funktionen, für die in WordPress zusätzliche Plugins nötig sind.

Die Benutzerfreundlichkeit

In Sachen Benutzerfreundlichkeit wird WordPress gerne als Paradebeispiel erwähnt. Die Inhalte können in dem CMS kinderleicht erstellt und angepasst werden.

Deutlich komplexer zeigt sich dagegen TYPO3. Dies bringt sowohl Vor- als auch Nachteile für die Benutzer mit sich. Im Backend können durch die höhere Komplexität äußerst tiefgehende Veränderungen durchgeführt werden, allerdings ist für diese eine intensivere Einarbeitung nötig. Die Pflege des Contents gestaltet sich im Vergleich zu WordPress in TYPO3 jedoch generell weniger intuitiv.

Die Installation

Auch im Bereich der Installation zeichnet sich WordPress durch eine beeindruckende Einfachheit aus. Das System kann sogar von Laien in kürzester Zeit installiert werden.

Doch auch das Aufsetzen eines TYPO3-Systems ist generell mit keinem großen Aufwand verbunden. Allerdings ist, anders als bei WordPress, die Auswahl an vorgestalteten Themes beschränkter. Dadurch wird deutlich, dass der Fokus von TYPO3 eher auf einer professionellen Anwendung liegt.

Das responsive Design

Modernes Webdesign wurde in den vergangenen Jahren maßgeblich durch WordPress definiert. Ob Onepager, Parallax Scrolling oder Microinteractions – an den großen Trends waren die WordPress-Themes stets in hohem Maße beteiligt. An diese Standards haben sich die Nutzer mittlerweile natürlich gewöhnt – Unternehmen profitieren daher von einem Webdesign, das bei den Nutzern Vertrauen aufbaut und so die Kaufentscheidungen positiv beeinflusst.

Jedoch ist es selbstverständlich auch mit TYPO3 möglich, ein zeitgemäßes Webdesign zu realisieren. Allerdings wird TYPO3 häufig für sehr komplexe Webseiten genutzt, die eine große Menge an Inhalt aufweisen. Dadurch wirkt das Design häufig weniger modern. Es liegt somit eher an dem Webseitenbetreiber, wie zeitgemäß er seine Webseite aufbaut.

Die Wartung und Updates

In WordPress bedarf es nur eines kleinen Klicks, um Updates auszuführen. Diese sind kostenfrei erhältlich. Das gleiche gilt allerdings auch für die Updates in TYPO3. Durch eine Roadmap wird dabei äußerst transparent gezeigt, wie lange die Updates für die jeweilige Version zur Verfügung stehen. Falls die großen Updates über mehrere Jahre nicht durchgeführt werden, kann für ältere Versionen auch auf den kostenpflichtigen Extend-Support zurückgegriffen werden.

Jedoch ist es grundsätzlich nicht ratsam – weder in WordPress noch in TYPO3 – auf die wichtigen Updates zu verzichten. Schließlich sorgen diese maßgeblich dafür, dass neuauftretende Sicherheitslücken verlässlich geschlossen werden.

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