Wer bei eBay verkauft, sollte auf einige beliebte Werbe-Texte verzichten, wenn er nicht abgemahnt werden will. Das sind sogenannte Selbstverständlichkeiten. Welche Texte kritisch sind, zeigen ich im folgenden Beitrag.


Werbung mit Selbstverständlichkeiten – oder – Texte die nicht ins Angebot von eBay und Online-Shop gehören

eBay ist nach wie vor das beliebteste Auktionshaus, auch wenn es wirklich gute Alternativen gibt. Aber egal wo man verkauft, ob eBay oder der eigene Online-Shop – auf gewisse Texte sollte man verzichten.

Als ich vergangene Woche im Online-Recht-Seminar war, kam auch dieses Thema auf. Besonders kritische Texte, die eine „Selbstverständlichkeit“ haben, sollten in jeden Artikel bei eBay gelöscht werden. Gib Abmahner keine Chance 😉

  • Die Kosten für Versand trägt der Käufer – eBay übernehme ich.
  • Sie erhalten eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer.
  • Sie erhalten eine Rechnung auf Ihren Namen.
  • 24 Monate Gewährleistung.
  • 12 Monate Gewährleistung auf Gebrauchtware.
  • Wir verkaufen nur Originalware!
  • 100% Original!
  • Bei uns keine billige Fälschungen.
  • Bei uns 14 Tage Widerrufsrecht.
  • 1 Monat Geld-zurück-Garantie.
  • Alle vom Ausland eingeführten Artikel werden ordentlich verzollt.
  • Die Versandgefahr tragen wir.
  • eBay-Gebühren zahle ich…
  • eBay-Gebühren trägt der Verkäufen…
  • FCKW-frei
  • Versand versichert….
  • Versand unversichert…
  • Unfreie Rücksendungen werden nicht angenommen!
Folgende Angaben sind Pflicht, auch wenn bei eBay mit unter keine Eingabe-Masken vorhanden sind:
  • VPE-Angaben: 6,84 EUR/ KG – diese Angabe sollte in den Artikel-Namen, da es kein Eingabe-Feld gibt. Ist diese Angabe nicht vorhanden oder ganz unten in der Beschreibung, kann abgemahnt werden.
  • Telefonnummer im Widerruf – Ist nicht erlaubt, da schriftlich widerrufen werden muss. Abmahn-Grund.
  • Lieferzeiten. Ob bei eBay oder im eigenen Online-Shop, die Angabe zählt ab der Bestellung – bis die Ware beim Kunden ist, also auch die Versand-Zeit der Post.

Mein Fazit

Unzulässige Werbung bei eBay und im Online-ShopMan denkt gar nicht, dass selbstverständliche Aussagen abmahnfähig sind. Ab das Online-Recht ist klar: Der Verkäufer trägt zum Beispiel immer die Versandgefahr, egal ob es versichert ist oder nicht. Man kann bestenfalls den Logistiker verantwortlich machen – auch auch nicht durch den Kunden. Man kann ihn nur freundlich darum bitten…
(c) Die Auflistung der möglichen Angaben: mit Genehmigung, Händlerbund e.V. / Aktuelles Urteil: http://www.e-recht24.de/news/onlineauktionen/1180.html
(Bild: (c) Wikipedia.org / Coolcaesar
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