Zahlungsarten im Onlineshop - eine EntscheidungshilfeIn der heutigen Zeit findest man (fast) alles im Internet. Egal was man braucht – man findet es. In der globalen Einkaufswelt gibt es eigentlich alles was das Herz begehrt. Noch schnell in den Warenkorb und  – „Kaufen“. Und schon hat man wieder einen Neukunden. Doch bei vielen Händlern kommt es nicht zum Kaufabschluss. Warum? Weil nicht alle Kunden in „Vorkasse“ gehen möchten. Im heutigen Beitrag gibt es „Wege aus der Vorkasse“.

Zahlungsarten wie Rechnung und Ratenkauf ganz sicher im Onlineshop

Was ich im Vorwort in vier Zeilen geschrieben habe, ist der Alttag vieler Online-Händler. Ich kenne viele Shop-Betreiber, die nur Vorkasse und bestenfalls PayPal anbieten. Doch umgedreht muss ich jeder die Frage stellen: „Würde ich per Vorkasse einkaufen?“. Ich selbst kaufe per Vorkasse nur bei bekannten Händlern ein. Ansonsten per PayPal oder am liebsten per Rechnung.

Viele Shop-Betreiber meiden jedoch den Rechnungskauf, da die Ausfall-Quote an Nichtzahlern nicht bestimmt werden kann, da mit Sicherheit der ein oder andere Kunde nicht zahlen wird.

Welche Sechs Zahlungsarten sind bei Verbrauchern am beliebtesten?

  1. Rechnung – 69,1%
  2. PayPal – 67,4%
  3. Kreditkarte – 56,3%
  4. Lastschrift – 52,5%
  5. Amazon Payments – 35,1%
  6. Vorkasse – 25,6%

(Quelle: www.ecckoeln.de)

Wie man sieht, bieten viele Händler neben Vorkasse nur eine beliebte Zahlungsart an: PayPal.

So kann man Rechnung und Lastschrift ohne Zahlungsausfälle anbieten

Es gibt einen Weg aus dem dunklen Tal der Nichtzahler und Kaufabbrüche. Da die meisten Online-Händler aus gutem Grund keine Rechnung oder Lastschrift anbieten möchten, gibt es Dienstleister, die dieses Risiko übernehmen. Dabei bietet man Rechnung an, und erhält auch bei Zahlungsausfall sein Geld. Natürlich kostet das dem Shop-Betreiber auch Geld, das steht aber zum Verhältnis der neu gewonnenen Kunden und lohnt sich somit bei den meisten Händlern.

Im folgenden eine kleine Übersicht

  • RatePay – Die Ratepay GmbH gehört zur EOS-Gruppe, die wiederum zur Otto-Gruppe gehört. Die Kosten für den Service werden je nach Online-Händler und dessen Produkte und Gesamtvolumen kalkuliert.
  • BillPay – Es wird eine einmalige Einrichtungsgebühr und eine monatliche Pauschale berechnet. Darüber hinaus fällt für jeden Bestellvorgang eine Provision zwischen 4% und 5% vom Warenwert an.
  • BillSafe – BillSafe gehört zu PayPal und somit zu eBay. Es gibt keine Einrichtungsgebühr und keine monatlichen Kosten. Pro Bestellvorgang werden jedoch zwischen 2% und 4% berechnet. Hinzu kommt eine Transaktionsgebühr von 0,99 EUR.
  • MeinPaket.de – MeinPaket gehört zur Deutschen Post/ DHL und bietet einen eigenen Checkout an. Dabei wird im Shop ein neuer Button angezeigt über den der Käufer bestellen kann. Es gibt keine Einrichtungsgebühr, jedoch monatliche Kosten in Höhe von 20,- EUR. Hinzu kommt noch eine Transaktionsgebühr von 0,20 EUR und 2% pro Brutto-Warenkorb.
  • iClear – iClear gibt es bereits seit 1999. Es gibt keine Einrichtungsgebühr. Für den Kauf per Kreditkarte werden je nach Umsatz zwischen 1,2% und 2,9% zuzüglich 0,39 EUR erhoben. Für Rechnungskauf je nach Umsatz 3,9% und 4,4% + 0,29 EUR Transaktionsgebühr.

 

Mein Fazit

Viele Händler legen eine zu geringe Bedeutung auf der Optimierung des Checkouts, wozu auch die Zahlungsarten gehören. Es geht nicht darum, möglichst viele Zahlungsarten anzubieten – aber die richtigen aus Kunden-Sicht. 

Quelle Bild: internethandel.de


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