5 Tipps für eine sichere Geldanlage

Aktualisiert am: 3. April 2020 * Lesezeit: ~ 3 Min.

Wer sicher Geld anlegen will, dem stehen ein paar Möglichkeiten zur Verfügung. Doch Sicherheit bedeutet auch, dass man keine Gewinne erzielen wird. Denn die heutigen Produkte, die mit Sicherheit punkten, haben ausgesprochen unattraktive Konditionen. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich für ein Produkt zu entscheiden, das zwar nicht so sicher wie das Sparbuch oder Tagesgeld ist, jedoch man mit ein paar Tipps und Tricks das Risiko in der Art und Weise reduzieren kann, sodass dieses überschaubar wird.


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Tipp Nummer 1: Diversifikation

Es geht immer um die Frage, in welche Anlageklassen das Geld investiert wird. Steckt man sein gesamtes Erspartes in eine einzige Aktiengesellschaft, so mag es bei entsprechender Kurssteigerung zwar hohe Gewinne geben, jedoch besteht auch das Risiko, dass ein Kursrückgang zum Verlust führt. Aus diesem Grund sollte man sein Geld etwa in mehrere Aktiengesellschaften investieren, die sich in unterschiedlichen Branchen sowie Ländern befinden.

Gerät etwa die Immobilienbranche in eine Krise, so kann der Verlust, der sodann entsteht, durch den Technologiebereich ausgeglichen bzw. sogar in ein Plus gedreht werden.

Tipp Nummer 2: Immer auf die Höhe der Gebühren achten

SparschweinFonds sind besonders interessant, da hier bereits für eine entsprechende Diversifikation gesorgt wird. In einem Fonds befinden sich unterschiedliche Aktiengesellschaften, mitunter auch Rohstoffe wie Anleihen, sodass hier eine breite Streuung vorliegt. Jedoch gibt es einen nicht zu unterschätzenden Unterschied zwischen Investmentfonds und den börsengehandelten Indexfonds.

Bei einem Investmentfonds können außergewöhnlich hohe Gebühren anfallen. Denn der im Hintergrund agierende Fondsmanager versucht immer den Markt zu schlagen. Der Fondsmanager kostet natürlich Geld. Das heißt, die Kosten nagen an den Gewinnen. Anders hingegen, wenn man sich für den börsengehandelten Indexfonds entscheidet – kurz: ETF. Hier wird nur ein Index abgebildet – so beispielsweise der DAX. In diesem Fall ist man so gut (oder schlecht) wie der Markt. Es fallen nur sehr geringe Verwaltungskosten (in der Regel 0,5 Prozent) an.

Tipp Nummer 3: Mit risikoreduzierenden Instrumenten arbeiten

Ganz egal, ob man über Bitcoin Trader mit Kryptowährungen handelt oder über einen Broker mit Aktienkursentwicklungen spekuliert – selbst riskante Veranlagungen können mit entsprechenden Instrumenten eine Spur sicherer gestaltet werden. So etwa, wenn im Zuge des Tradings das Werkzeug Stop Loss genutzt wird. Hier wird im Vorfeld festgelegt, wie hoch der maximale Verlust ausfallen darf. Denn wird ein bestimmter Preis unterschritten, so kommt es zur automatischen Schließung der Position.

Das ist auch umgekehrt möglich. Bei Take Profit wird die Position automatisch beendet, nachdem ein bestimmter Gewinn erreicht worden ist. 

Tipp Nummer 4: Mit Strategie arbeiten

Sollte man lieber auf sein Bauchgefühl hören oder doch lieber mit Strategie arbeiten? Wer nur auf sein Bauchgefühl hört und sich von seinen Emotionen leiten lässt, wird am Ende kurzfristige Erfolge feiern können, jedoch nie erfolgreich bleiben. Vor allem deshalb nicht, weil das Bauchgefühl kein guter Begleiter ist. Denn man sollte nicht nur dem Gefühl das Vertrauen schenken, sondern vielmehr Strategien, damit man auch langfristige Erfolge verbuchen kann.

Wer übrigens im Internet Strategien findet, die – so die Betreiber der Seite – immer für Erfolge sorgen, sollte vorsichtig sein. Es gibt keine Strategie, mit der man immer erfolgreich ist. Selbst die beste Strategie kann einmal zu einem Verlust führen.

Tipp Nummer 5: Geduld haben

Einmal geht es nach oben, dann wieder steil nach unten. Wichtig ist, dass man nicht gleich die Nerven verliert, nur weil es ein paar Tage nicht so läuft, wie man sich das vorgestellt hat. Hat man sich etwa für einen Sparplan entschieden, sodass man für 100 Euro/ Monat in einen Fonds investiert, so investiert man zwar immer denselben Betrag, bekommt dafür aber manchmal etwas mehr Anteile bzw. manchmal wieder weniger Anteile. Am Ende entsteht der sogenannte Cost Average Effekt.


Torsten Seidel

Wer schreibt hier: Torsten Seidel
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