Wenn OnPage SEO nicht mehr weiterhilft: Linkbuilding

Aktualisiert am: 31. März 2020 * Lesezeit: ~ 3 Min.

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Suchmaschinenoptimierung ist nicht so einfach wie es sich anhört. Wie genau eine Webseite richtig optimiert wird ist schließlich keine präzise Wissenschaft. Denn wie die Rankings der Suchmaschinen zustande kommen, ist ein streng gehütetes Geheimnis ihrer Betreiber. Also probiert man als Webseitenbetreiber erstmal aus. Eine Webseite wird gebaut, an den Texten wird geschliffen, um eine optimale Keyworddensity zu erhalten, die Alt-Tags werden fein säuberlich vergeben und immer wieder werden die Seiten mit einem A/B-Test auf ihre Conversion Rate überprüft.


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Aber die harsche Realität ist: auch nach ein paar Wochen verbessert sich das Ranking der Suchmaschine für die Keywords nur unmerklich. Egal wie viel Zeit man in die Optimierung seiner Seite steckt, man schafft es einfach nicht in die Top Ten des Google Suchergebnisses. Dann muss die SEO-Arbeit im OffPage-Bereich weitergehen. Linkbuilding ist mühselig, aber es lohnt sich. Ein gutes Backlinkprofil sorgt für ein deutlich verbessertes Domain Rating und liefert den erhofften SEO-Boost.

Was ist Linkbuilding überhaupt?

Damit eine Webseite von Google als vertrauenswürdig eingestuft wird, überprüft die Suchmaschine das Linkprofil einer Seite. Das heißt, Google überprüft, was für andere Seiten auf die Webseite verweisen. Ein solcher Verweis wird als Backlink bezeichnet.

Die Vertrauenswürdigkeit einer Webseite bezeichnet man auch als Domain Rating. In diesen Begriff fließen noch weitere Faktoren ein, aber die Backlinks zu einer Webseite sind hierfür sehr wichtig. Wenn eine Seite mit einem gutem Domain Rating auf andere Seite verweisen, steigt das Domain Rating dieser Seite ebenfalls.

Seiten mit einem guten Domain Rating werden auf der Ergebnisliste von Suchmaschinen weiter oben platziert und erhalten damit auch mehr Seitenaufrufe.

Wie funktioniert Linkbuilding?

Im Idealfall entsteht ein Linkprofil, wenn ein Webmaster auf eine andere Webseite stößt, die er für interessant oder informativ hält. Wenn er diese Seite weiterempfehlen möchte, verlinkt er die Webseite auf seiner Webseite und die verlinkte Seite hat einen Backlink erhalten.

Ein anderer Weg ist der Linktausch zweier Seiten zum gegenseitigen Nutzen. In diesem Fall setzten zwei oder mehr Webseiten jeweils einen Link zu einer anderen Seite. Diese beiden Wege sind allerdings sehr mühselig. Wer auf diesem Weg ein Linkprofil aufbauen möchte, der braucht viel Zeit und muss viele andere Webseiten anschreiben und anfragen, ob sie nicht die eigene Webseite auf ihrer Seite verlinken möchte.

Es gibt allerdings auch den Weg des professionellen Linkaufbaus. Hier wird eine Agentur damit beauftragt, für eine Webseite Backlinks im Internet zu setzen. Professioneller Linkaufbau hat den großen Vorteil, dass er nicht nur zeitsparend für den Auftraggeber ist, sondern auch dafür sorgen kann, dass eine solide Linkstruktur entsteht.

Was ist beim Linkbuilding zu beachten?

Suchmaschinen wie Google favorisieren einen „organischen“ Linkaufbau, das heißt, Seiten sollen Backlinks aus Überzeugung setzen. Hierdurch soll vermieden werden, dass minderwertige Seiten durch Linkspamming weit verbreitet werden.

Deswegen muss das Linkbuilding langsam erfolgen. Damit sich ein messbarer und anhaltender SEO-Effekt durch Linkbuilding entsteht, müssen die Links über einen längeren Zeitraum gesetzt werden. Außerdem muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die verlinkenden Seiten selbst vertrauenswürdig sind. Denn ein Backlink von einer schlechten Seite, bestraft der Google Algorithmus stärker, als er einen Link von einer vertrauenswürdigen Seite belohnt.


Torsten Seidel

Wer schreibt hier: Torsten Seidel
Onlineshop-Einrichtung und Pflege.
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