Amazon-Commerce - Chancen und Potenziale entdeckenWenn man im Internet erfolgreich verkaufen will, sollte man so viele Plattformen wie möglich für den eigenen Erfolg nutzen. Amazon ist einer der größten Marktplätze. Aus diesem Grund möchte ich heute die Chancen und Potenziale des sogenannten A-Commerce aufzeigen. Der folgende Beitrag so soll als „Starthilfe“ dienen.




A-Commerce – erfolgreich auf Amazon verkaufen

Wer online seine Waren anbietet, sollte dies nicht nur über seinen eigenen Online-Shop tun. Nein, man sollte auch weitere Vertriebskanäle wie eBay, andere Auktionshäuser, Marktplätze, F-Commerce (Facebook) und A-Commerce (Amazon) hinzuziehen. Als interessante Möglichkeit gibt es auf Amazon gute Potenziale, erfolgreich zu verkaufen. Einige Möglichkeiten und Schritte, möchte ich heute erklären.

Händler die schon länger am Markt sind, nutzen diese Möglichkeit um Ihren Gewinn zu optimieren. Existenzgründer sollten diese Möglichkeiten nutzen, um zu Überleben und sich bekannt zu machen. Als ich von Sieben Jahren den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hatte, habe ich neben meinen Online-Shop – der damals noch nicht einmal auf einer Shop-Software basiert hatte – auf eBay verkauft. Und das war gut so, denn bevor ich über den eigenen Shop verkaufen konnte, ging ganz schön viel Zeit ins Land. Später nutzte ich auch den Amazon Shop.

Über Amazon

Das Unternehmen wurde 1994 als Buchversand in den USA gegründet. Heute sind dort mehr als 33.000 Menschen beschäftigt und erwirtschaftet 50 Milliarden US-Dollar. In Deutschland repräsentiert das Unternehmen gut ein Viertel des Geschäftsvolumens im E-Commerce. Der Name stammt sinnbildlich von dem südamerikanischen Strom „Amazonas“, dessen Wasserzweige weit verstrickt sind. Des Weiteren Steht das „A“ immer ganz oben in Verzeichnisse.

Neue Kunden durch Amazon gewinnen

Millionen von neuen Kunden warten auf Deine Angebote auf Amazon. Der Marktplatz ist unter anderem wegen seiner guten Suchfunktion, den komfortablen und sicheren Einkaufen besonders beliebt. Als Händler sehen Kunden aus 5 Länder die Produkte: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien. So könnte man sogar das Logistik-Netzwerk für den Versand der Waren nutzen und hat so keinen erhöhten Aufwand. Schritt für Schritt zum Amazon-Händler werden:

  • Zuerst muss natürlich ein Verkäuferkonto angelegt werden. Hierführ wird neben den persönlichen Daten auch eine Kreditkarte benötigt.
  • Nun müssen die passenden Produkte gewählt und ggf. das Sortiment für die verschiedenen Länder angepasst werden.
  • Als dritter Schritt werden die Artikel zu Amazon übertragen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Als Massenauftrag wenn der Datensatz den jeweiligen ISBN-, EAN-, UPC- oder ASIN-Code enthält. Oder per Shop-Schnittstelle. Ich würde für diesen Zweck eine Shop-Schnittstelle empfehlen. Das Angebot von Magnalister ist dafür empfehlenswert.

Sobald die Produkte übertragen sind, stehen sie zum Verkauf. Verkaufte Waren können über Amazon verwaltet werden, oder über der Shop-Schnittstelle. Da werden auch alle relevanten Angaben zum Shop übertragen. Sofern man nicht den zusätzlichen Dienst „Versand durch Amazon“ gewählt hat, ist jeder Verkäufer selbst für den Versand verantwortlich. Ein weiterer Vorteil von Amazon: Verkäufer müssen sich nicht um eingehende Zahlungen kümmern. Die meisten Kunden nutzen das Amazon-Bezahlsystem. Amazon gleicht alle 14 Tage das (Kunden-) Konto aus.

Versand durch Amazon

Unter dem zusätzlichen Dienst „Versand durch Amazon“ bietet Amazon die Lagerung der Artikel und dessen Transport an. Für den Versand innerhalb von Deutschland ist es sicher eine Kostenfrage, da sich neben den Versandkosten auch Lagerkosten ergeben. Für die Logistik außerhalb von Deutschland, ist dieser Server allerdings schon empfehlenswert. Generell steigt mit diesen Service das Vertrauen des Kunden, da dieser Service gekennzeichnet ist.

Potenziale und weitere Möglichkeiten

In der aktuellen Ausgabe 114 von internethandel.de wird auf dieses sehr komplexe Thema sehr eindrucksvoll eingegangen. So sind weitere Themen: ergänzende Amazon-Services, Vor- und Nachteile, Verkauf in Deutschland und/oder Weltweit. Die gesamte Problematik wird auf über 18 Seite beschrieben und erklärt.

Weitere Themen der aktuellen Ausgabe

  • News aus dem Online-Handel
  • News aus der Internet-Welt
  • Vor Bürostuht zum Chefsessel – 5 Tipps für junge Unternehmer
  • Sechs Tipps für den erfolgreichen Business-Plan
  • Google-Webmster-Tools – 8 gute Gründe für dessen Einsatz
  • Zehn Tipps zur Reduzierung von Kaufabbrüchen
  • Gründerstorry und neue Geschäftsideen
  • Steuern und (Online-) Recht
  • Online Usability-Tests: Schwachstellen in Online-Shops aufdecken

Mein Fazit

Ich selbst habe bisher nur den Amazon-Webstore genutzt, da ich online nicht mehr verkaufe (außer auf Anfrage und hier im Shop-Bereich). Für neue Online-Händler kann diese Möglichkeit aber überlebenswichtig sein. Gerade neue Shops brauchen ein paar Monate, um Sichtbarkeit, Bekanntheit und Vertrauenswürdigkeit zu erreichen. Auch mit aktiven Suchmaschinenoptimierungen braucht alles seine Zeit. Die Tipps in der aktuellen Ausgabe sind gerade für neue Unternehmer sehr hilfreich. Neben den Amazon-Titelthema sind auch die anderen Themen sehr hilfreich.

Eine kostenlose Lese-Probe gibt es hier, mehr Informationen zur aktuellen Ausgabe gibt es auf internethandel.de.

Bilder-Quelle: internethandel.de