Shopware erfreut sich einer großen Beliebtheit und viele Existenzgründer wie auch alte Hasen des Online-Business beginnen direkt mit dem deutschen Shop-Entwickler Shopware. Doch was sollte man beachten, bevor man sich eine Existenz mit Shopware aufbaut?


Shopware unter der Lupe

Mit der Shop-Software Shopware kann der Nutzer bereits kostenlos beginnen. Das bezieht sich natürlich nur auf den Preis der Software. Shopware hat mehrere Angebote, die Community-Version und drei kostenpflichtige Profi-Versionen. Wer also ohne großen Budget eröffnen will, greift in der Regel auf die Community-Version zurück. Dabei muss man beachten, das es keinen Hersteller-Support gibt. Den Support erhält man aus Foren – der Community. Man sollte also schon technisch versiert sein, um die Ratschläge im eigenen Shop auch umsetzen zu können. Alternativ benötigt man Dienstleistungen, die beim Aufbau, Einrichtung und Layout mit fachkundigen Wissen zur Seite stehen.

Die drei kostenpflichtigen Versionen sind ab 1295,- EUR, bzw. in der Professional Plus zu 5995,- EUR zu haben. Die noch bessere Enterprise-Version gibt es auf Anfrage. Dabei bezieht sich der Preis vor allem auf den Service und spezielle Features. Die teure Professional Plus beinhaltet zudem eine Reihe weiterer Module, die in der günstigeren oder kostenlosen Version nicht enthalten ist. Das sind sogenannte Premium-Plugins. Ab der kostenpflichtigen Version ist zudem noch eine ERP (Warenwirtschaft) enthalten. Für das Layout wird aber dennoch ein Dienstleister wie bspw. die Internetfabrik aus Regensburg benötigt, um nur ein Beispiel zu nennen.

Module und Plugins

Um einen Shop auch auf weiter Sicht Zukunftssicher zu gestalten, muss man diesen erweitern können. Oft benötigt man Funktionen und Umgebungen erst später oder es wird erst nach langer Zeit klar, dass man eine Erweiterung benötigt. Dann sollte es passende Module zur Erweiterung geben. Andernfalls müsste man die Möglichkeit haben, Erweiterungen programmieren zu können. Dies ist natürlich ein vielfaches kostenintensiver. Shopware bietet beide Möglichkeiten. Fachkundige Dienstleister können Funktionen passgenau programmieren, oder es gibt die andere Möglichkeit, direkt über Shopware Module (Plugins) zu beziehen. Derzeit stehen um die 2000 Module zur Verfügung, in den verschiedenen Lizenzen.

Die Bedienung

Für einen Shop-Betreiber steht das Handling des Shops natürlich an erster Stelle. Shopware benötigt eine gewisse Einarbeitungszeit, oft auch eine Einweisung durch Dienstleister. Die Software ist sehr mächtig und reichhaltig, dass man zunächst einen Überblick benötigt. Einmal Eingearbeitet sollte die Bedienung aber kein Problem mehr darstellen. Das Menü befindet sich an der oberen Leiste und die einzelnen Bereiche wie die Konfiguration, Artikel anlegen, … öffnen sich wie auf einem Computer in kleine Fenster. Man hat so die einfache Möglichkeit, zwischen den Fenstern hin zu her zu wechseln. Also schnell mal von den Kategorien oder Artikel zu den Bestellungen, ohne dass man jedes mal über dem Menü gehen muss. Das ist eine sehr praktische Funktion, die es so (meines Wissens) nur bei Shopware gibt.

Das Layout der Grundinstallation aus Kundensicht kann sich sehen lassen und kann natürlich nach belieben aufgewertet werden. Dafür gibt es im Store von Shopware Themes zu kaufen oder auch kostenlos. Viele Betreiber beziehen jedoch auch hier ein Layout von einem erfahrenen Dienstleister.

Grundsätzlich kann man die Layouts responsive erstellen, dass heißt das das Layout auf jedem Endgerät angepasst im immer gleichen Farbschema dargestellt wird. In der heutigen Zeit setzt man kein Projekt mehr ohne dieser Technik um. Seit denn, man erstellt für dem Mobilen Bereich extra eine App. Dies würde aber erhebliche Mehrkosten mit sich bringen und wird denn eher parallel angeboten.

Fazit

Shopware ist eine Moderne, erweiterbare Shopware, die auf den aktuellen Stand der Technik basiert. Mit Shopware kann man günstig starten und kann kleine wie große Projekte realisieren. Dank der Erweiterbarkeit steht auch einem gesunden Wachstum nichts im Wege.

Bilderquelle: Thorben Wengert / pixelio.de


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