Heute gibt es endlich mal wieder einen Beitrag. Lange war es hier still. Warum? Mit der Button-Lösung kam viel Arbeit auf mich zu 🙂 . Und damit sind wir schon mitten im Thema. Ich nehme an, „Button-Lösung“ ist für die meisten (noch) ein Fremd-Wort. Den wer die richtige Online-Shop Software sucht, wird sich mit der Materie noch nicht weiter auskennen. Deshalb möchte ich heute auf ein paar wichtige Punkte eingehen, die die Wahl der Qual erleichtern soll.


Die beste Online-Shop Software für deinen Webshop

Wer sich im Online-Business selbständig macht, oder sein bestehendes Unternehmen um einen Online-Shop erweitern will, wird früher oder später vor einer großen Entscheidung stehen. Denn es gibt nicht „den“ Online-Shop für alle. Nein, das wäre viel zu einfach und zu monoton und alle hätten das gleiche. Vor der großen Auswahl, steht die Wahl, ob man Kauft, Mietet oder zum „Bastler“ wird. Das klinkt jetzt abenteuerlich, ist aber ganz einfach:

  • Mieten: das sind Shops die Webhoster anbieten, also sogenannte eShops.
  • Kaufen: Man kauft sich einen Shop-Software einmalig und hat dann keine weiteren Ausgaben seitens der Softwarenutzung.
  • OpenSource: Man lädt sich eine Shop-Software herunter, die in der Regel kostenlos ist und passt diese selbst – oder mit Hilfe an.

Online-Shop Mieten und gleich eröffnen

Die meisten Webhoster bieten sogenannte eShops an. Das sind fertige Online-Shops, die man seinen Wünschen nach dem Baukastenprinzip anpasst. Man muss dann nur noch die Artikel einstellen und ein paar Grundeinstellungen wie Zahlungsarten und Versand einstellen. Fertig.

Schlüsselfertige Webshops bieten sich vor allem für Existenzgründer an. Aber auch für Unternehmen die zuerst den Online-Kanal testen möchten. eShops bringen in der Regel eine einmalige Einrichtungsgebühr und monatliche Kosten mit sich.

Eine Shop-Software Kaufen oder OpenSource

Wer schon in die Zukunft schaut, sollte eine Shop-Software kaufen. Die Ausgaben sind meist überschaulich und vor allem einmalig. Die optische Anpassung ist ebenfalls in den meisten Shop-Systemen einfach gelöst. Alternativ kann man auch sogenannte Templates oder auch Themen erwerben, die dann den eigenen Shop präsentieren. Kennt man sich nicht so aus, bleibt natürlich immer ein Dienstleister, der diese Arbeiten übernimmt 😉 .

Wer sich hingegen mit HTML und PHP auskennt, kann auch zu kostenlosen OpenSource-Shops greifen. Die diejenigen, die sich mit der Materie weniger gut auskennen, sind jedoch auf (fremde) Hilfe angewiesen. Entweder durch Blogs, Foren oder Dienstleister. Da empfehlen ich lieber die Investition einer Kauf-Version.

Über den Tellerrand: Kaufen, Mieten, selber machen

Im folgenden Abschnitt geht es die beliebtesten Shop-Systeme der drei Gruppen. Die Zeitschrift internethandel.de geht ebenfalls auf dieses Thema sehr genau ein und hatte zwischen den 07. Juni und dem 20. Juli eine große Umfrage gestartet. Auch hier im Blog gab es eine Meldung darüber. 21 Shop-Systeme wurden bewertet und die Sieger stehen fest: Gambio GX2, Magento, plentyMarkets, Supreme Shop und Shopware (Top 5 der jeweiligen Rubrik):

  • Kaufen: Gambio GX3, Shopware
  • Mieten: plentyMarkets, SupremeShop
  • OpenSource: Magento

Meinen Kunden empfehle ich oft Gambio GX3, da die Bedienung sehr einfach ist und das Preis- / Leistungsverhältnis stimmt. Mit Magento habe ich ebenfalls Erfahrung und muss einfach sagen, dass man schon ein „Bastelfreund mit Programmiererfahrung“ sein sollte, wenn man nicht auf den Standard-Zustand zurück greifen möchte. Andernfalls sollte man professionelle Hilfe suchen, ein Kauf-Shop ist da preiswerter. Ansonsten ist Magento natürlich eine sehr ausgereifte und vielseitig einsetzbare Shop-Software.

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