Dominik Ley: Wie das Corona Virus den Onlinehandel beeinflusst

Aktualisiert am: 2. Juni 2020 * Lesezeit: ~ 3 Min.

Gastbeitrag.
Nicht erst das Corona Virus hat die Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher verändert, die aktuelle Krise könnte den Onlinehandel jedoch als einen der größten Gewinner aus ihr herausgehen lassen und als eine Art Brandbeschleuniger für eine Entwicklung wirken, welche sich ohnehin seit geraumer Zeit vollzieht. Etwa 70 Prozent der deutschen Onlinehändler sind direkt oder indirekt von der Corona Krise betroffen, Auswirkungen auf ihr Geschäft sind durchaus durchwachsen.


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Während manche Händler aktuell Umsatzeinbußen verzeichnen, laufen die Geschäfte bei anderen unverändert weiter. Einige profitieren sogar davon, dass der Offlinehandel fast vollständig zusammenbricht und dadurch auf das Internet ausgewichen wird. Wenn sich die erste Unsicherheit seitens der Verbraucher gelegt hat und der Alltag sich wieder normalisiert, hat der Onlinehandel durchaus Chancen auf einen langfristigen Aufschwung, der all das übertrifft, was bisher dagewesen ist.

Neuer Schub dank der Krise?

Dominik Ley ist erfolgreicher Unternehmer und Inhaber der Agentur Marketing 4.0. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich Mentoring, Businessstrategien und kreative Marketingkonzepte. Ley geht davon aus, dass die Corona Krise dem Onlinehandel einen neuen Schub verleiht, wodurch die gesamte Branche langfristig profitieren könnte. Zunächst einmal werde sich die allgemeine Verunsicherung unter Verbrauchern mitunter auch negativ auf den Internethandel auswirken, das Risiko, dass die Branche dauerhaft geschädigt werden könnte, sieht er aber nicht. Im Gegenteil.

Deswegen ist es laut Ley, gerade jetzt in der Krise besonders wichtig, die richtigen Weichen zu stellen und am Ball zu bleiben. Wer jetzt den Kopf in den Sand steckt und beispielsweise aufhört in sein Marketing zu investieren, könnte am Ende zu den Verlierern der Corona Krise gehören. Stattdessen ist angezeigt, sich Gedanken zu machen, wie man mit dieser dynamischen Situation auch im Marketing richtig umgeht – Dominik Ley bietet genau dazu passende Konzepte an.

Krisen sind nichts Neues

Eine Krise wie die aktuelle bringt zahlreiche Veränderungen mit sich, die genauen Folgen lassen sich derzeit noch gar nicht absehen. Im Laufe seiner Geschichte hat der Onlinebereich aber schon einige Krisen bewältigen können, hält Ley fest, eigentlich immer ist er dabei langfristig gestärkt aus der Situation herausgekommen. Als besonders drastisches Beispiel ist hier etwa die Dotcom-Blase zu nennen, die mittlerweile schon 20 Jahre zurückliegt. Nicht nur die Aktienmärkte stürzten ab, auch der damals noch relativ frische Onlinehandel spürte die Auswirkungen deutlich.

Die jetzige Situation ist selbstverständlich nicht eins zu eins mit vorherigen Krisen zu vergleichen, dennoch lassen sich einige Parallelen feststellen. Zum einen sind die Verbraucher natürlich verunsichert und halten sich daher bei ihren Kaufentscheidungen zunächst einmal zurück. Geplante Anschaffungen werden daher zugunsten aktuell dringend benötigter Produkte zurückgestellt. Andererseits ergeben sich gerade durch die Möglichkeit einer bevorstehenden Schließung von stationären Ladengeschäften Ansatzpunkte für Onlinehändler. Vor allem der im Vergleich zu anderen Sparten noch immer leicht zurückliegende Onlinehandel mit Lebensmittel könnte einen enormen Aufschwung erfahren.

Onlinehändler müssen selbst aktiv werden und ihre Strategien anpassen

Es liegt zum Teil auch in der Hand der Händler selber, sagt Ley in Bezug auf die möglichen Entwicklungen. Onlinehandel ist im stetigen Zugzwang auf veränderte Umstände zu reagieren und sich auch Marketing-technisch an neue Situationen anzupassen. In seiner Agentur Marketing 4.0 verfolgt Ley daher einen holistischen Marketing Ansatz. Dabei wird ein umfangreicher, ganzheitlicher Blick auf alle Marketing-Bereiche geworfen, um eine möglichst nachhaltige, zukunftsfähige Strategie zu entwickeln. Prinzipiell wird dabei versucht, sämtliche eingesetzte Marketing-Aspekte und Strategien miteinander zu vereinen. Um dies umzusetzen, arbeitet Ley mit einem Expertenteam aus den verschiedenen Disziplinen zusammen und kann somit sicherstellen, dass jeder relevante Aspekt Berücksichtigung findet. Eine auf lange Sicht ausgelegte Marketing-Strategie, welche alle relevanten Bereiche des E-Commerce abdeckt, ist in Krisenzeiten weniger anfällig für Störungen als starre, festgefahrene Strukturen und Abläufe. Für Dominik Ley steht daher fest: Entweder man geht mit der Zeit, oder man geht mit der Zeit!

Dominik Ley

Weiterführende Informationen zu Ley’s Gedanken, Ideen und Lösungsansätzen unter: www.dominik-ley.de

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