Google-Suchmaschine erklärt

SEO: Darauf kommt es 2021 anLesezeit ~ 4 Min.

Beitrag aktualisiert am 26. Mai 2021

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Recherche nach Informationen und die Kommunikation der Nutzer vorrangig im Internet statt. Dadurch steigen die Anforderungen der Webseiten-Besucher kontinuierlich und auch die Suchmaschinen sind in der Lage, gute Webseiten von schlechten Webseiten immer besser abzugrenzen.

Unternehmen profitieren im Jahr 2021 daher in höchstem Maße durch die Unterstützung einer professionellen SEO Agentur, um keinen Wettbewerbsnachteil zu erleiden. Worauf es im Jahr 2021 im SEO-Bereich besonders ankommt, erklärt der folgende Beitrag.


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User Experience und E-A-T-Prinzipien

Mit SEO wird das Ziel verfolgt, die eigene Webseite dahin gehend zu optimieren, die Nutzerbedürfnisse bestmöglich zu erfüllen. Die organischen Ergebnisse in den Suchmaschinen werden von rund 70 bis 80 Prozent der Nutzer angeklickt. Allerdings können diese nur zu Kunden gemacht werden, wenn sich die UX, die User Experience, ganzheitlich positiv gestaltet und gut strukturierte und vor allem relevante Inhalte auf der jeweiligen Webseite zu finden sind. Die Qualität und die UX können dabei heute von den Suchmaschinen bereits überaus präzise beurteilt werden.

Negativ beeinflusst wird die User Experience beispielsweise durch eine problematische Qualität der Webseite, die sich durch fehlerhafte und langsam ladende, zu große Seiten auszeichnet.

Die Suchmaschinen nutzen maschinelles Lernen, um die jeweiligen Suchergebnisse zu identifizieren. Natürliche Sprache wird dabei mithilfe neuronaler Netzwerke verarbeitet. So wird es möglich, innerhalb der Suchanfragen den Kontext der einzelnen Wörter besser einzuordnen. Dadurch wächst die Bedeutung von semantisch verwandten Keywords. Außerdem ranken Inhalte, welche nach den Prinzipien Expertise, Authority und Trust, kurz E-A-T, aufgebaut sind, wesentlich besser und sorgen für eine höhere Qualität.

Google und Co. bewerten somit nicht mehr nur einzelne Wörter, sondern führen eine Analyse des Kontexts durch, damit sie die Nutzersuchintention besser verstehen können. Das hat zur Folge, dass einzelne Keywords für das Ranking kaum noch entscheidend sind. Vielmehr kommt es auf die Relevanz und die Qualität der Inhalte an. Das Ziel ist dabei stets, die Nutzererwartungen bestmöglich zu erfüllen.

Google Core Web Vitals und Search Signals

Im Jahr 2021 wird die User Experience dabei durch die sogenannten Google Core Web Vitals zu einem offiziellen Faktor für das Ranking.

Die Zufriedenheit der Nutzer mit den jeweiligen Inhalten wurde durch Google bislang anhand der Nutzersignale, beispielsweise die Absprungrate, die Verweildauer oder die Klickrate, bewertet. Daneben fließen ab Mai 2021 jedoch ebenfalls die sogenannten Search Signals for Page Experience in das Ranking ein.

In diesen sind unterschiedliche Faktoren enthalten, durch welche die Erfahrungen der Nutzer beeinflusst werden können, wie die visuelle Stabilität der Website im Rahmen von Interaktionen, die Sicherheit hinsichtlich HTTPS-Verschlüsselung und Safe Browsing, die Beachtung von Mobile First, die visuelle Stabilität und Interaktivität sowie die Ladezeit.

Gesamtautorität und Backlinks

Daneben nimmt die gesamte Linkautorität eine immer wesentlichere Rolle hinsichtlich guter Rankings ein. Somit hat die Gesamtautorität einer Webseite einen größeren Einfluss auf die Platzierung innerhalb der Suchergebnisse als das URL-Rating, also das Rating einer einzelnen Seite.

Im Jahr 2021 gewinnen außerdem Seiten, welche von vielen externen Domains verlinkt werden, in hohem Maße. Die besten Suchergebnisse in Google weisen im Durchschnitt so rund 3,8-mal mehr Backlinks auf, als die Webseiten, die auf den unteren Plätzen gelistet werden.

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