Werbung bei Amazon: 6 wichtige Tipps für Händler

Aktualisiert am: 6. März 2019 * Lesezeit: ~ 3 Min.

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Amazon-Werbung gilt als das nächste große Werbeformat im E-Commerce – gleich nach Google und Facebook. Händler haben die Möglichkeit, attraktive Branding- oder Performance-Kampagnen zu schalten. Mit immer mehr Erfolg: Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Amazon Werbeerlöse von rund zehn Milliarden US-Dollar, Tendenz steigend. Im Folgenden erhalten Sie Tipps für zielgerichtete und wirksame Branding- und Performance-Kampagnen auf dem beliebten Online-Marktplatz: 6 Tipps für Ihre Branding- und Performance-Kampagnen.

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1. Geeignete Produkte identifizieren

Suchen Sie zunächst nach Produkten, von denen Sie sich einen gewissen Absatz sowie Nachfrage erhoffen und konzentrieren Sie Ihre Bemühungen. Gerade bei umfangreicheren Produktportfolios macht es keinen Sinn, vom Start weg in die gesamte Produktpalette zu investieren. Fokussieren Sie sich zunächst auf Ihre Top-Seller und die, die es werden sollen.

2. Produktdetailseiten optimieren

Die Produtkdetailseiten, auch als Listings bekannt, sind sozusagen die Verkaufsfläche für Ihre Produkte. Eine schlechte Verkaufspräsentation, allen voran in Form schlechter Texte, Bilder und Videos, führt dazu, dass Sie Ihre Kundschaft vergraulen – und Werbebudget tendenziell unnötig ausgeben. Sorgen Sie also zunächst dafür, dass Ihre Produktdetailseiten hinsichtlich Suchbegriffen, Informationsgehalt und Gestaltungsrichtlinien optimiert werden, bevor Sie anfangen, Kampagnen darauf zu schalten.

3. Ziele definieren

Vergegenwärtigen Sie sich Ihre KPIs (Key Performance Indicators) und Ihre Geschäftskennzahlen: Möchten Sie einen bestimmten Aberkauf erreichen? Oder möchten Sie Ihre Markenbekanntheit steigern (Awareness)? Unterscheiden Sie eigene Kampagnen für Awareness- und Abverkaufsziele. Sponsored Brands und Display Ads eignen sich dafür, Ihre Marke präsenter zu machen. Mit Sponsored Products können Sie stärker Umsatzziele forcieren.

4. Für Ordnung sorgen

Das Kampagen-Setup ist erfolgsentscheidend. Bezeichnen Sie Ihre Werbekampagnen im Amazon Seller Central eindeutig und konsistent. Nur so können Sie den vollständigen Überblick über alle Kampagnen und verbundene Ziele behalten. Eine Möglichkeit ist, SKUs, Produktbezeichnungen, Produktkategorien, Kampagnentypen und -Ziele in den Kampagnenamen aufzunehmen.

5. Automatische Kampagnen nutzen

Bei Sponsored Products haben Sie die Möglichkeit, mittels automatischer Kampagnen gezielt nach weiteren Keywords Ausschau zu halten, mit denen Sie Ihre manuellen Kampagnen anreichern können. Über die Auswertung der Suchbegriffsberichte können Sie Kandiaten für die Aufnahme in die manuelle Kampagne ausfindig machen. Setzen Sie sich hierbei jedoch klare und zu Ihren Kampanenzielen passende Kriterien, nach denen Sie Ihre Berichte auswerten (wie etwa ACOS, Impressionen oder ergleichen).

6. Wettbewerber im Auge behalten

Bieten Sie stets auf Ihre eigenen Markenkeywords (Brand-Defend-Strategie). Seien Sie darüber hinaus bei allen relevanten generischen Suchanfragen präsent, die auch Ihre Konkurrenz nutzt. Ob Sie auch auf fremde Marken bieten (Brand Conquer) ist eine sorgfältig zu treffende Entscheidung. Denn neben dem zusätzlich notwendigen Werbebudget sind auch potenzielle rechtliche Risiken damit verbunden. Werbeanzeigen zu eigenen Markenbegriffen lassen sich in der Regel jedoch zu minimalen Kosten schalten.

Fazit: Richten Sie Ihre Werbekampagnen nach klaren Zielen und mit einem Fokus auf relevante Produkte ein. Schaffen Sie Ordnung und eine strukturierte Kampagnenbezeichnung. Neben dem Faktor Zeit, den Sie Ihren Kampagnen geben sollten, führen die stetige Optimierung der Kampagnen zum Erfolg (etwa regelmäßige Gebotsanpassungen, Kampagnenauswertungen und dergleichen).

Der Autor ist Marktplatzoptimierer, eine etablierte Amazon SEO Agentur und eBay SEO Agentur aus Frankfurt am Main.


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