Herausforderung für die Software Entwicklung

Während des Einsatzes von IT – Systemen wird aus vielen Bereichen nach dem Nutzwert der IT-Infrastruktur gefragt. Anwender, Betreiber, Entwickler und Kostenträger haben immer ein waches Interesse an den IT Kennzahlen. Dazu zählen gemessene Werte und verdichtete Informationen über die Leistungsfähigkeit und der Performance der IT. Das betrifft sowohl die Server als auch die Clients. Letztlich muss dem Anwender ein performantes System zur Verfügung stehen, über das er seine eigentlichen Aufgaben erledigen kann.Performant ist ein System, wenn es störungsfrei zur Verfügung seht, und der Datendialog nur unwesentliche Antwortzeiten hat. An solchen oder ähnlichen Vorgaben muss sich die Betriebs – EDV messen lassen. Dazu werden Tests gefahren, mit denen man z. B. die Datenübertragungsrate im Netzwerk feststellt. Wie lange laufen wichtige Berechnungen. Wie sicher verlaufen Batchprozesse (Verarbeitung von Datenstapeln) das kann z. B. die nächtliche Verarbeitunsgsvariante von Buchungsdaten im Banken oder Personalsektor sein. Im Worst Case stellt sich die Frage nach der Zahl der Programmabstürze pro Zeiteinheit. Man stelle sich den klassischen „Blue Screen im Cookpit einer Flugzeugarmatur vor.

Wenn mehrere Anwender in auffälliger Häufung über dasselbe Problem klagen, bekommen die Software Entwickler die Aufgabe über das Problem Management den Quellcode zu prüfen und ggf. zu korrigieren. Passiert das einmal, wird die Software Entwicklung das Programm patchen. Vergleichbar mit einer Patchwork Decke wird hier ein neuer, korrigierter Teil des Programms eingespielt. In Häufung oder bei größeren Umfängen gibt es ein Upgrade. Wie auch immer die Fachtermini in den einzelnen Bereichen heißen mögen, Fakt ist, dass hier IT Kennzahlen zur Korrektur oder Optimierung des Programms führen. Das ist Aufgabe und Herausforderung für die Software Entwicklung. Diese Vorgehensweise findet sich hauptsächlich in größeren Unternehmen bei Individualsoftware wieder.

An anderer Stelle werden IT-Werte ins Verhältnis zueinander gesetzt. Auf diese Weise lassen sich ebenfalls Stärken und Schwächen ablesen. Im Vorfeld von z. B. Kaufentscheidungen dient der Vergleich von IT-Kennzahlen als Entscheidungshilfe. Die Taktfrequenz der CPU, die Bustechnologie, die Drehzahl und die Kapazität der Festplatte, die Erweiterbarkeit des Arbeitsspeichers etc. sind Daten, die auch vor einem privaten PC-Kauf mit Richtwerten verglichen werden. Auf diese Weise wähnt sich auch der unsichere Käufer auf dem richtigen Weg.

Das Zusammentragen von Daten und Informationen ist also alles andere als eine „Beschäftigungstherapie“.


Bisher wurde der Artikel 1.431 mal gelesen...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *