Die besten Produkte helfen wenig, wenn die Seitenbesucher das Angebot nicht finden oder es sie nicht ausreichend überzeugt. Es gibt zahlreiche Strategien und Lösungen, um einen Onlineshop zu optimieren und die Umsätze nachhaltig zu steigern. Ich zeige anhand von drei Tipps, wie ihr euren Erfolg als Website-Betreiber effizient maximieren könnt.


1. Mehr Speed bitte: Performance im Fokus

Nicht nur für das Ranking in Suchmaschinen ist eine gute Performance vorteilhaft. Auch der Seitenbesucher freut sich über einen schnellen Seitenaufbau und dankt es dem Shopbetreiber mit einer längeren Verweildauer. Wer langfristig mehr Umsätze generieren möchte, muss die Geschwindigkeit des Onlineshops daher kontinuierlich verbessern. In der Praxis kann es sich allerdings als enorme Herausforderung entpuppen, Antwortzeiten und Page Speed positiv zu beeinflussen. Denn dafür sind technische Kenntnisse erforderlich, die nicht jeder Unternehmer vorweisen kann. Das Münchner Unternehmen OnPage.org bietet mit der weltweit führenden Software eine effektive Lösung zur erfolgreichen OnPage Optimierung. Mit Hilfe des Tools ZOOM lassen sich langsame Seiten und die dafür verantwortlichen Probleme für eine bessere Performance aufspüren. Im Idealfall legen damit auch Kundenzufriedenheit und Umsätze zu. Weiterführende Informationen zur Onpage-Optimierung habe ich bereits hier zusammengestellt. 

2. Backlink-Struktur richtig aufbauen

Neben Onpage-Optimierungsmaßnahmen kann abseits des Onlineshops einiges für eine bessere Sichtbarkeit getan werden, um die Umsatzzahlen in die Höhe zu treiben. Ein gesunder Backlink-Aufbau hat hierbei massiven Einfluss. Für alle, die nicht wissen, was ein Backlink ist: Dabei handelt es sich um externe Links von anderen Internetseiten, die zum eigenen Onlineshop führen. Um die Popularität des Onlineshops zu optimieren, müssen Backlinks in erster Linie thematisch passend sein und positiv auf den Shop verweisen. Zudem steigt der Wert eines Backlinks mit der Sichtbarkeit des Linkgebers: In der Modebranche würde beispielsweise ein Backlinks von einem internationalen Magazin wie Elle oder Vogue deutlich mehr bringen, als eine Alternative in einem kleinen Blog mit regionalem Bezug. Da beim Aufbau der Backlink-Struktur leider markante Fehler mit langfristigen Folgen gemacht werden können, sollte ausschließlich auf die Erfahrung von Profis vertraut werden. Bei Clixeffekt können Backlinks auf themenrelevante Internetpräsenzen von seriösen Blogs, Zeitungen oder Magazinen gezielt gekauft werden, um die Sichtbarkeit langfristig zu steigern. Der Anbieter konzentriert sich auf den nachhaltigen Linkaufbau durch zielgruppenorientierte Artikel, die authentisch mit den gewünschten Backlinks versehen und sinnvoll platziert werden.

3. Design und Usability optimieren

Kunden im E-Commerce wollen nicht nur Zeit sparen, sie wollen auch Spaß am virtuellen Shoppen haben. Genau das vernachlässigen viele Onlineshop-Inhaber, die Folgen sind fatal. Die Absprunggrate kann dazu wertvolle Informationen liefern und aufzeigen, wie viele Seitenbesucher den Shop frühzeitig wieder verlassen ohne einen Kauf zu tätigen. Mit Analysetools lässt sich ergänzend ermitteln, zu welchem Zeitpunkt die meisten potenziellen Kunden abspringen, um den Shop möglichst gezielt zu optimieren. Grundsätzlich ist es extrem ärgerlich, wenn die Anzahl der Seitenbesucher, die nicht in Käufer verwandelt werden, überdurchschnittlich hoch ist. Schließlich ist jeder einzelne Gast im Shop ein potenzieller Kunde und für den Erfolg wertvoll. Gelingt es nicht ausreichend Besucher vom individuellen Angebot zu begeistern, besteht dringend Handlungsbedarf.

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Das Ziel sollte darin bestehen die Conversion-Rate, also das Verhältnis zwischen Besuchern und Transaktionen, zu verbessern. Ein effektives Werkzeug ist die User Experience Optimierung, also die Optimierung des Kauferlebnisses für den Besucher. Design und Usability sind hierbei maßgebliche Größen. Der Seitenbesucher muss vom ersten Moment an vom Angebot begeistert und durch hervorragende Benutzerfreundlichkeit komfortabel bis zum Kaufabschluss begleitet werden. Nachfolgend fünf passende Tipps, um den ersten Eindruck und die Usability zu optimieren:

  • Schaufenster: Wie im stationären Handel sollte das Schaufenster eines Onlineshops den potenziellen Käufer mit einem attraktiven Produktarrangement überzeugen. Und das Schaufenster ist beim Onlineshop die Startseite. Die ersten drei Sekunden der Wahrnehmung des Seitenbesuchers sind entscheidend! Was er in dieser kurzen Zeitspanne sieht, muss in jeglicher Hinsicht perfekt sein.
  • Navigation: Die Navigation muss einfach und intuitiv zu bedienen sein. Wenn in der Menüleiste eines Möbelshops „Sideboards“ angekündigt werden, sollte genau das auch in diesem Teil des Shops zu finden sein. Die Navigationsstruktur ist logisch aufzubauen, damit Besucher sich schnell zurechtfinden.
  • Fotos und Videos: Während Konsumenten in realen Geschäften alle Sinne zum Entdecken von Produkten nutzen können, müssen sie sich in digitalen Shops auf ihre Augen verlassen. Die visuelle Präsentation des Angebots ist daher das ausschlaggebende Argument, dennoch vernachlässigen es viele Shops sträflich. Produktfotos zeigen das Angebot bei umsatzstarken Shops exakt und möglichst detailliert von allen Seiten. Kann der Interessent Produkte in einem Video in Aktion erleben, steigt die Wahrscheinlichkeit des Kaufs.

Meisterfotograf und Autor Eberhard Schuy ist Experte auf dem Gebiet der Objektfotografie und hat im Produktfotografie Ratgeber ein kostenloses eBook zu diesem Thema veröffentlicht. Darin erfahrt ihr alles, um Produkte perfekt in Szene zu setzen, von der Belichtung über Kameraeinstellungen bis hin zur Perspektivenwahl.

Drei weitere SEO- und Marketing-Tipps für euren Onlineshop findet ihr in meinem ergänzenden Beitrag.

 

Titelbildquelle + Quelle Bild 2: Photo-Mix unter pixabay.com

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