Online-Shopping in China

Aktualisiert am: 19. Februar 2019 * Lesezeit: ~ 3 Min.

Im heutigen Beitrag geht es um günstig Einkaufen in Fernost via Onlineshop. Bereits vor vielen Jahren habe ich das Thema aus Händler-Sicht beschrieben. Nun geht es um den Privat-Einkauf in China. China bietet ein gutes Preisverhältnis für den Einkauf. Doch sollte man auch ein paar Regeln beachten.

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Online-Shopping in China und baren Geld sparen

Der asiatische Online-Handel ist auch in Deutschland lange angekommen. Ob Elektronik oder Bekleidung. Wer echt sparen will, wirft oft auch einen Blick nach China. Natürlich muss man hier genau hinsehen, wo es bereits auf dem Produktbild möglich ist. Auch helfen meist Kundenbewertungen bei der eigenen Entscheidung. Grundsätzlich müssen Angebote aus China nicht unbedingt schlecht sein.

Beispiel Elektronik

Elektroartikel sind auch hierzulande zumindest in den großen Ketten meist recht günstig geworden. Wer es noch eine Spur günstiger will, schaut auf Online-Marktplätze vor allem nach Händler aus Hong Kong. Ich habe vor einigen Jahren einen MP3-Player auf diesem Wege gekauft. Nachteil: die Bestellung war ca. 5 Wochen unterwegs. Schaut man heute bei den Angeboten, hat sich da nicht viel geändert. Durchschnittlich 3-4 Wochen muss man in Kauf nehmen.

Beispiel Bekleidung

Im nächsten Beispiel beziehe ich mich auf Bekleidung oder auch Schuhe. Gerade Markenkleidung ist hierzulande mitunter auch sehr teuer. Da kann man auf dem asiatischen Markt durchaus ein Schnäppchen erhaschen. Allerdings sollte man auch hier die mitunter lange Lieferzeit einplanen.

Kosten – Der Weg nach Deutschland

Waren aus den Nicht-EU-Ausland sind ab einem Warengesamtwert von 22 Euro, der sich aus Warenwert und Versandkosten ergibt, ggf. Zoll und Einfuhrumsatzsteuerpflichtig. Mein MP3-Player lag mit 15 Euro also darunter. Dies geht für den Zoll aus den Versandpapieren hervor. Es kann jedoch auch sein, dass der Zoll die Rechnungen einsehen will.

Für Bestellungen über 22,- Euro muss die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) zusätzlich bezahlt werden. Diese Beträgt 19% und kann ggf. direkt beim Postboten bezahlt werden. Kostet  die Ware nur 140,- EUR, sind keine weiteren Gebühren zu entrichten. Die Einfuhrumsatzsteuer beträgt hier somit 26,60 EUR.

Ab einen Zollwert (Warenwert+Versandkosten) über 150,- EUR schlägt allerdings auch der Zoll zu Buche. Für Textilien aus Stoffe beträgt der Zollsatz 12%. Kostet das Kleidungsstück also 200 Euro inkl. Versand, beträgt die Einfuhrumsatzsteuer 38,- Euro und der Zoll zusätzlich 24,- Euro. Es ergibt sich ein Aufpreis von 62,- Euro. Für 262,- Euro wird man dennoch hierzulande kein ähnliches Angebot finden.

Weitere Informationen dazu stellt auch der Zoll auf seiner Webseite bereit.

Rechtliche Grundlagen

Generell wird das hier übliche Widerruf- und Rückgaberecht nur innerhalb der EU gesetzlich gewehrt. Außerhalb kommt es auf den jeweiligen Bedingungen des Shops an. Dies kann, muss aber nicht das europäische Niveau unterstützen. In wie weit man es im Streitfall durchsetzen kann, steht dann wieder auf einen anderen Blatt. Aber auch hier können Bewertungen anderer Käufer helfen. Man muss natürlich neutral heran gehen und davon ausgehen, dass man nicht über den Tisch gezogen wird.

Fazit

Wer also sparen will oder muss, sollte einen Blick auf den asiatischen Markt werfen. Es sollten Bewertungen durchforstet und die Kosten überschlagen werden. Aber man kann auch auf diesen Weg ein gutes Produkt erhalten.


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